Mehr Immobilien im Kölner Umland

Im Gegensatz zu Köln, wo es an Wohnungen mangelt, sieht es im Umland besser aus. Im gesamten Rheinland genehmigten die Bauämter in den ersten neun Monaten des Jahres 2016 knapp 50.000 neue Wohnungen. Der Trend geht zum Mehrfamilien- oder Doppelhaus, weg vom Einfamilienhaus. Eine Ausnahme ist das Oberbergische Land, wo das Einfamilienhaus noch Favorit ist.
In Köln wurden nur 2900 neue Wohnungen genehmigt. Damit liegt die Rheinmetropole mit einem Plus von 24 Prozent unter dem Landesdurchschnitt. In Betracht der fehlenden 50.000 bis 60.000 Wohnungen ist dies nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

In den Kreisen im Kölner Speckgürtel sieht es besser aus. Hier sind hohe Steigerungswerte zu verzeichnen. 56 Prozent mehr Wohnungen genehmigten der Kreis Euskirchen und der Rhein-Sieg-Kreis. Stabil bleiben die Zahlen in Bonn und im Rheinisch-Bergischen Kreis. In Leverkusen ging die Anzahl der neuen Wohnungen zurück.
Die Hauptursache für die fehlenden Wohnungen in Köln ist der Platzmangel. Ein Konzept über Nachverdichtung liegt bei der Stadtverwaltung bereits in der Schublade und wird noch diskutiert.

In Köln fehlen besonders preiswerte Wohnungen. Aus diesem Grunde führte die Stadt die Regel ein, dass mindestens 30 Prozent einer Immobilie für Sozialwohnungen vorgesehen sein sollen. Ein weiterer Grund, warum die Stadt den Landesdurchschnitt nicht erreicht, liegt im Personalmangel der Baubehörde. Es fehlt an Fachkräften, die die Bauanträge bearbeiten könnten.

Laut Statistischem Bundesamt sind in den ersten neun Monaten 2016 so viele Wohnungen genehmigt worden wie zuletzt 1999. Die extrem niedrigen Zinsen sind der Grund für den Immobilienboom ebenso wie die Generation der kaufkräftigen Erben, die eine Geldanlage suchen.

Im Kölner Speckgürtel in Weilerswist errichtet Dalitz Immobilien einen Neubau von 25 altersgerechten Eigentumswohnungen.

Aktuelle Neubauprojekte im Großraum Köln finden Sie auf dem neubau kompass.