Kölner nicht zufrieden mit Wohnungspolitik

Wer in diesen Tagen eine Neubauwohnung zum Kauf in Köln sucht, braucht einen langen Atem. Das macht viele Immobilienkäufer unzufrieden – und Vermarkter auch. Denn es fehlen nicht nur Wohnungen und Neubaugebiete, sondern auch „Visionen für den Wohnungsmarkt“, wie es der Verein Haus- und Grundbesitz auf seiner diesjährigen Pressekonferenz bemängelte.

Zwar sind die Genehmigungen für Neubauprojekte in Köln auf 3800 im Jahr 2016 gestiegen, die Anzahl an neuen Bauvorhaben, die realisiert wurden, ging jedoch dramatisch zurück. Das macht die Kölner unzufrieden, denn das Angebot an Neubauvorhaben hält nicht mehr den Zuzugszahlen in die Domstadt stand. Rund 100.000 Menschen werden Prognosen zufolge bis zum Jahr 2025 in die Domstadt ziehen. Das hebt die Einwohnerzahl für Köln natürlich extrem an und verschärft die Situation auf dem Wohnungsmarkt noch einmal mehr.

Zu lange Wartezeiten für Baugenehmigungen

Bauträger nennen lange Wartezeiten auf Baugenehmigungen als einen wesentlichen Grund für den verringerten Wohnungsbau. Mittlerweile dauert es ca. 13 Monate bis ein potenzielles Neubauprojekt genehmigt wird. Hier ist die Stadtverwaltung aufgerufen, sich zu beeilen – zumindest wenn es nach den Interessen des Vereins Haus- und Grundbesitz geht. Immerhin hat dieses Jahr die neue Wohnungsbauleitstelle ihre Arbeit aufgenommen. Diese soll ämterübergreifend Flächenvergaben beschleunigen und Bauvorhaben in der Domstadt voranbringen. Nach knapp drei Monaten am Ball kann man aber von Hans-Martin Wolff und seinem Team noch keine Wunder erwarten. Zumal sich neue Prozesse erst einspielen müssen in Kölner Ämtern.

Neubau-Visionen für Köln gefragt

Der Verein Haus- und Grundbesitz fordert „Visionen für den Wohnungsbau“ in Köln. Stellt sich die konkrete Frage, wie diese aussehen können. Dazu liefert der Verein bislang keine wegweisenden Ideen bis auf die wichtige Anregung, den Außenraum der Stadt auszubauen.

Das Problem von Köln haben andere Städte auch. Stuttgart zum Beispiel setzt auf die Erweiterung des Außenraums,  in Frankfurt werden Bürogebäude zunehmend für den Wohnungsbau umgebaut. „Konversion“ lautet hier das Stichwort.

Das sollte in einer Metropole wie Köln auch möglich sein. Bislang setzt man jedoch mehr auf die Erweiterung von rechtsrheinischen Baugebieten.

Auf dem neubau kompass finden Sie interessante Neubauvorhaben in Köln und in der Umgebung. Zum Beispiel in Wesseling das Neubauprojekt „Ihr Zuhause in Eichholz“. 

Hier entstehen in einem neuen Wohn-Quartier 24 Einfamilienhäuser in moderner Architektur. Ideal für die Familie sind die gute Infrastruktur und die hervorragenden Anbindungen ins rund 20 Kilometer entfernte Köln.

Eichholz

Neu in Wesseling: Ihr Zuhause in Eichholz. Bild: Areal Eichholz

Wesseling wird beliebt

Wesseling ist nicht nur beliebt bei Kölnern, auch für Menschen, die in Bonn arbeiten, ist der Standort mitunter gar nicht schlecht. In der kleinen Stadt vor den Toren Kölns wohnen ca. 36.000 Menschen. Einrichtungen des täglichen Bedarfs sind in Fülle vorhanden und auch darüber hinaus gibt es einiges zu entdecken. In der Diskussion ist derzeit der Bau einer Rheinbrücke in Höhe des Godorfer Hafens  hinüber nach Niederkassel zur Autobahn A59. Das ist umstritten und kostet viel Geld. Eine bessere Anbindung der Außenbereiche wäre jedoch womöglich ein erster Schritt zu den für Köln heiß ersehnten „Visionen für den Wohnungsbau“.

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