Neubaupreise in Köln steigen um 18,75 Prozent

Das ist krass: die Preise für Neubauwohnungen in Köln sind im Jahresvergleich um 18,75 Prozent in die Höhe geschossen. Rund 3.800 Euro pro Quadratmeter kostet die Neubauwohnung in der Domstadt nun. Das ergibt der „IVD Deutschlandtrend Wohneigentum 2017“, den der Immobilienverband aktuell vorgelegt hat.

Zum Vergleich: in Düsseldorf kostet der Quadratmeter Neubau rund 2.930 Euro. Hier gab es Preissteigerungen um die 4,64 Prozent. Köln ist mittlerweile teurer als Berlin (Durchschnittspreis pro Quadratmeter im Neubau: 3.700 Euro) und von den Großstädten in NRW mit Abstand die teuerste Stadt.

Als Grundlage für die Preiserhebung des Immobilien-Verbandes dienen aktuelle Verkaufspreise im 2./3. Quartal dieses Jahres in insgesamt 370 deutschen Städten. Der IVD sammelt die Daten und wertet sie aus. Preisschwankungen nach oben und unten sind möglich.

Deutsche zieht’s in die Metropole

Gründe für die Preissteigerungen sind in der starken Nachfrage zu finden. Insbesondere in Metropolen wollen Menschen lieber in einer energieeffizienten und schicken Neubauwohnung leben als im Bestandsobjekt. Obgleich auch im Bestand die Preise laut IVD Bericht anziehen. Die große Nachfrage hält schon lange nicht mehr Schritt mit dem Angebot. Hinzukommt, dass es im Metropolgebiet Köln mit Abstand zu wenig Bauland gibt. Und auch hier steigen die Preise konstant, insbesondere in „normalen und mittleren Wohnlagen“. In mittleren Wohnlagen stiegen die Baulandpreise um 13,64 Prozent auf mittlerweile 500 Euro pro Quadratmeter. In guten Wohnlagen auf 800 Euro pro Quadratmeter (Steigerung um 6,67 Prozent). Klar: die teureren Baulandpreise werden auf die späteren Kaufpreise der Neubauwohnung aufgeschlagen.

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Neues Bauvorhaben in Köln: Kemperbacher Auen. Bild: KAMPMEYER Immobilien

Ideal für Selbstnutzer: das Eigenheim

Parallel zu den Preisen für neue Eigentumswohnungen ziehen auch die für Neubau-Häuser in Deutschlands Metropolen an. In mittleren Wohnlagen stiegen die Preise in Großstädten über 500.000 Einwohner im Jahresvergleich um 8,56 Prozent. In Gemeinden mit weniger als 30.000 Einwohnern zogen die Preise für das Eigenheim um 4,23 Prozent an. Auch hier wird deutlich: Deutsche zieht es in die Metropole.

Günstiger als das freistehende Haus ist immerhin das Reihenhaus. Ein Domizil dieses Typs kostet laut IVD etwa 20.000 Euro weniger als ein freistehendes Haus. Allerdings ist auch beim Reihenhaus ein starker Preisanstieg zu verzeichnen: 8,55 Prozent mehr als noch im Herbst 2016 kostet ein Reihenhaus in der Großstadt ab 500.000 Einwohnern.

Immobilie immer noch bevorzugte Geldanlage

Trotz der steigenden Preise ist für den Immobilienverband der Kauf des eigenen Hauses oder der eigenen Wohnung nach wie vor die bevorzugte Art der Geldanlage: „Es gibt derzeit keine bessere Altersvorsorge als die eigene Wohnung oder Immobilie. Wer eine Eigentumswohnung kauft, entspannt den Wohnungsmarkt. Viele Haushalte in Deutschland wären insbesondere angesichts der historisch günstigen Zinsen zwar in der Lage, eine Immobilienfinanzierung zu bedienen, jedoch haben sie Mühe, das beim Wohnungskauf geforderte Eigenkapital anzusparen. Genau da muss die Politik ansetzen und mit einem monetären Zuschuss unterstützen“, so IVD-Präsident Jürgen Michael Schick.

Lieber eine Eigentumswohnung oder gleich ein Haus? Diese Frage stellen sich nicht nur Familien. Umso besser, wenn ein Neubauprojekt gleich beides hat wie im Neubauvorhaben „Kemperbacher Auen“ von KAMPMEYER Immobilien.

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