Immobilienmarkt: Mehr Neubauwohnungen gebraucht

Längst hat Kölns Einwohnerzahl die Millionengrenze überschritten: rund 1,08 Millionen Menschen leben in der Domstadt. Weiterhin dringend gebraucht ist neuer Wohnraum, denn bis zum Jahr 2040 werden es je nach Prognose (davon gibt es einige) rund 1,2 Millionen Bewohnerinnen und Bewohner sein. Leider gehen die Genehmigungen für neue Wohneinheiten ziemlich zurück.

 

Der Rückgang an Baugenehmigungen bezieht sich auf Gesamt-NRW, davon ist nicht nur Köln betroffen. Hier schlägt die Dezimierung der Baugenehmigungen jedoch besonders drastisch zu Buche. Der Kölner Stadtanzeiger schockierte in einer Meldung mit einem Minus von 30 Prozent der Baugenehmigungen im Vergleich zum Vorjahr. Jetzt setzt man auf Verdichtung, insbesondere in der Innenstadt. Das geschieht durch das Schließen von Baulücken und vor allem durch Aufstockung von Dachgeschossen.

Rechtsrheinische Wohnlagen im Kommen

Dabei ist es nicht so, dass nichts vorwärts geht im Kölner Wohnungsbau. Es gibt interessante Großprojekte auf der rechten Rheinseite. Die ist bei Wohnungskäufern bislang nicht ganz so beliebt wie die linke Seite. Wer jedoch eine neue Wohnung oder ein Neubau-Haus in Köln sucht, wird womöglich eher rechtsrheinisch fündig. Mülheim zum Beispiel kann mit dem Lindgens-Areal und dem darauf entstehenden neuen Stadtquartier punkten.

Ein weiteres Projekt ist auf dem Gelände des früheren Industriehafens in der Stadt geplant. Neben Büros und Gewerbeeinheiten werden hier auch neue Wohnungen realisiert.

Innenstadtlagen nach wie vor der Renner

Damit wird sich die rechte Seite des Rheins höchstwahrscheinlich über kurz oder lang zur Alternative für Neubau-Käufer entwickeln.  Bisher suchen die meisten Interessenten zwar noch in Junkersdorf oder Bayenthal nach einem neuen Domizil, wer schneller etwas haben möchte, weicht nicht selten auf die Randbezirke aus oder zieht tatsächlich eine Neubauwohnung auf der rechten Rheinseite in Betracht.

vielvrings

Neubauprojekt in der Südstadt: vielvrings. Bild: Kampmeyer Immobilien

Am beliebtesten und zugleich am teuersten sind dieses Jahr Neubauprojekte in der Kölner Innenstadt. Der Quadratmeter kostet in Citylagen um die 4.930 Euro im Durchschnitt. Oft sogar einiges mehr. Das geht aus dem Immobilienmarktbericht 2017 von Kampmeyer Immobilien hervor.

Ebenfalls stetig auf der Preisskala nach oben kletternd ist gemäß dem Wohnungsmarktbericht von Kampmeyer Köln-Nippes mit Durchschnittspreisen um 4.420 Euro. Porz und Chorweiler sind mit Quadratmeterpreisen zwischen ca. 3.010 und ca. 3.070 Euro die günstigsten Neubau-Lagen für Immobilienkäufer. Allerdings ziehen auch hier die Preise allmählich stark an im Neubau-Bereich.

Eine Übersicht und Informationen zu neuen Bauprojekten in Köln zeigt Ihnen der neubau kompass. Hier finden Sie auch Neubauvorhaben im Portfolio von Kampmeyer Immobilien.

Titelbild aus dem Neubauprojekt „vielvrings“. (Kampmeyer)