Köln startet durch: Bündnis für Wohnen geht an den Start

Lange genug haben die Kölner genörgelt, jetzt sollen mehr Neubauwohnungen in der Domstadt entstehen. Mit dem „Bündnis für Wohnen“ will Köln auf dem Immobilienmarkt Flagge zeigen.


Das Bündnis wurde Ende 2017 auf den Weg gebracht. Zentrale Kooperationspartner sind die Stadt und Verbände bzw. Initiativen der Wohnungswirtschaft, darunter der Haus- und Grundbesitzerverein von 1888, der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen und der Verband der Wohnungswirtschaft Rheinland Westfalen.

6.000 Neubauwohnungen im Jahr

Über 3 Jahre wurde über dieses neue Bündnis verhandelt. Ziel ist, statt der bislang vereinbarten 3.000 neuen Wohneinheiten nunmehr 6.000 Neubauwohnungen pro Jahr zu realisieren. Das ist ehrgeizig, dürfte die Stadt jedoch in jedem Fall voranbringen. In Hamburg zum Beispiel wurde mit einem „Bündnis für Wohnen“ das gesteckte Neubau-Ziel mehrmals erreicht.

Allerdings bleibt die zentrale Herausforderung bestehen: die Suche nach geeignetem Bauland innerhalb der Stadtgrenzen. Auch hier soll das neue Bündnis greifen. Genehmigungsverfahren sollen schneller werden, demografische Veränderungen und Klimaschutz mit der Etablierung neuer Stadt-Quartiere kombiniert werden. Bei allem gibt es noch eine Kleinigkeit zu klären: die Stelle des Baudezernenten der Stadt Köln ist bislang nicht definitiv besetzt. Der ehemalige Baudezernent Franz-Josef Höing ging nach knapp fünf jähriger Tätigkeit letztes Jahr als Oberbaudirektor nach Hamburg. Derzeit wird nach einem geeigneten Nachfolger für den Posten gesucht.

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Neubauprojekt „Weyertal’s“ in Köln-Lindenthal. Bild: AREAL Lindenthal 3 GmbH & Co. KG

Weiterhin entstehen schöne Neubauprojekte in Köln.

Zum Beispiel das Bauvorhaben „Weyertal’s“. Hier entstehen 10 hochwertige Eigentumswohnungen im begehrten Stadtteil Lindenthal.

Titelbild: pixabay