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Neubau-Immobilien

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Wohnen zwischen Rhein, Zoo und Agnesviertel: in dem neuen Wohnquartier „Viva Agrippina“

13. September 2021

Wohnen an der rheinischen Riviera: Zwischen Agnesviertel, Lentpark und dem Rhein, in unmittelbarer Nähe zu Zoo und Flora und gerade einmal zwei Kilometer vom Kölner Dom entfernt, entsteht ein neues Wohnviertel. Es trägt den klangvollen Namen Viva Agrippina. Namensgeberin für das neue Wohnquartiert sind die zwei Agrippinen, die sich an den Gebäuden der ehemaligen Agrippna-Versicherung in der Riehler Straße finden. Mitten in Köln entstehen 286 Wohnungen mit zwei bis sechs Zimmern, das Gros davon sind Eigentumswohnungen. Hier werden Singles, Familien, junge und alte Menschen wohnen und einander begegnen – so das Konzept der Planer.

Viva Agrippina – Berühmte Namensgeberin für traditionsverbundenes Wohnquartier

„Kölscher“ kann man ein Veedel in Köln kaum benennen als „Viva Agrippina“. Denn Köln war schließlich bei seiner Gründung „Colonia Claudia Ara Agrippinensium“ genannt worden. Auch wenn Köln zu Zeiten der Herrschaft von Kaiser Claudius gegründet wurde, so war es doch seine Frau, Agrippina, die Köln zu den Stadtrechten verhalf und bis heute als Stadtgründerin gilt. Die Kölner haben später, in ihrer unvergleichlichen Bescheidenheit, aus dem Stadtnamen Colonia beziehungsweise Köln gemacht. Das heißt eigentlich nichts anderes als „Stadt römischen Rechts“.

Neues Wohnviertel Viva Agrippina / Bild: Swiss Life Asset Managers

Den Namen „Viva Agrippina“ verdankt das neue Wohnquartier zwischen Riehler Straße, Oppenheimerstraße und Worringer Straße der Tatsache, dass hier die Agrippina-Versicherung ihren Sitz hatte. Auch wenn die Agrippina-Versicherung bereits 1969 von der Zurich-Versicherung aufgekauft und der Name seit einer Umstrukturierung 2001 verschwunden ist, so ist das Gelände doch nach wie vor als Agrippina-Gelände bekannt. Bis heute stehen auf dem Agrippina-Gelände zwei Gebäude der Agrippina-Versicherung mit zwei Agrippinen. Diese historischen Gebäude sowie die Statuen werden erhalten bleiben und eines der Wahrzeichen des neuen Wohnquartiers bilden.

Modernes Wohnen mit Gefühl für Tradition

Gleich drei Architektenbüros sind mit der Gestaltung des neuen Wohnquartiers betraut: Es handelt sich um die Architektenbüros jäckmolina Architekten, Ortner & Ortner Baukunst und Molestina Architekten. Die Basis für die Planung und Gestaltung des Neubauprojektes basiert auf dem städtebaulichen Konzept des bundesweit bekannten Architekten und Stadtplaners Professor Juan Pablo Molestina. Der zentrale Gedanke, dem die Konzeption folgt, ist, dass ein großes, jedoch nicht uniformes Wohnquartier entstehen soll, bei dem keines der Gebäude einen sogenannten Solitär bildet. Insbesondere wurde darauf Wert gelegt, dass die Neubauten sich in Proportion und Architektur an den vorhandenen Gebäuden orientieren, ohne diese zu kopieren. Auf diese Weise entsteht ein Veedel, dessen Gebäude ihre unterschiedlichen Entstehungsepochen nicht verleugnen und trotzdem ein stimmiges Ganzes bilden.

Neues Wohnviertel Viva Agrippina / Bild: Swiss Life Asset Managers

Ursprünglich war das Gebiet, auf der sich Anfang des 19-ten Jahrhunderts die Agrippina-Versicherung ansiedelte, als reines Villenviertel vorgesehen. Dieser Charme ist bis heute zu spüren Die Gestaltung des neuen Wohnquartiers trägt dieser Tatsache Rechnung und greift Elemente der historischen Bauwerke auf: Den Fassaden wurde eine klassische Grundordnung gegeben und gliedernde Elemente wie horizontale Gesimsbänder in unterschiedlicher Ausprägung integriert. Auch die Fensteröffnungen, die ein stehendes Format aufweisen, orientieren sich an der vorherrschenden Gestaltung der Fronten der umgebenden Bestandsarchitektur.

Ort zum Wohnen, Leben und sich begegnen

Eine weitere Besonderheit des Wohnquartiers „Viva Agrippina“ besteht darin, dass hier nicht nur Wohnungen unterschiedlicher Größe, sondern gezielt auch für unterschiedliche Generationen entstehen. In dem Neubaugebiet finden 286 sich Zwei- bis Sechszimmerwohnungen, in denen Singles, Paare, Familie und Senioren das finden, was ihren Bedürfnissen entspricht. Die Wohnungen haben Größen zwischen 54 und 161 Quadratmetern. Da einige der Wohnungen barrierefrei gestaltet sind, können hier auch Menschen mit Behinderung einziehen und Senioren bis ins hohe Alter selbstbestimmt leben. Auch eine Kita wird es in dem neuen Wohnquartier geben. Es handelt sich überwiegend um Eigentumswohnungen sowie 88 sozial geförderte Wohneinheiten.

Neues Wohnviertel Viva Agrippina / Bild: Swiss Life Asset Managers

Damit die unterschiedlichen Generationen in dem Wohnquartier nicht nur nebeneinander wohnen, sondern auch miteinander leben können, wurde der zentrale Treffpunkt „Anger“ konzipiert. Hierbei handelt es sich um eine zentrale Fläche mit Freizeit- und Bewegungsangeboten für alle Generationen. Außerdem ist der Anger öffentlich frei zugänglich so dass es hier auch zu Begegnungen zwischen den Bewohnern des Wohnviertels und Bewohnern der umliegenden Veedel kommen kann. Zusätzlich sind weitere Grünflächen mit Spielplätzen in das Wohnviertel integriert.

Hoher Wohn- und Freizeitwert zwischen Stadt und Natur

Shoppen, Arbeiten, Entspannen: All das finden die neuen Bewohner des Quartiers „Viva Agrippina“ direkt vor ihrer Haustür. Im benachbarten Quartiert Rheinzeit, das ebenfalls neu gestaltet wird, ziehen zahlreiche Unternehmen ein. Das Agnesviertel mit seinen Geschäften, Café, Restaurants und charmanten kleinen Straßen grenzt unmittelbar an das neue Wohnquartiert. Ausflüge in den Zoo, die Flora, den Lentpark oder den Skulpturenpark können einfach zu Fuß unternommen werden. Dank der Nähe zum Rhein können die neuen Bewohner jederzeit einen kurzen Abstecher ans Wasser machen. Und die Kölner Innenstadt ist ebenfalls bequem zu erreichen. Bis zum Dom, dem Herzen der Stadt, sind es gerade mal zwei Kilometer. Und die Bewohner der Wohnungen in den oberen Etagen haben mit etwas Glück einen Blick sowohl auf den Rhein als auch den Dom. „Kölscher“ geht es kaum.

Neubauprojekt „Konrad-Adenauer-Ufer-67-69″ in Köln/ Bild: Engel + Völkers Köln

Text: Nicole Ziese

Wohne nahe des Rheinufers ist genau Ihr Ding? Dann ist vielleicht das Neubauprojekt „Konrad-Adenauer-Ufer 67-69“ etwas für Sie. Nur noch wenige Eigentumswohnungen sind verfügbar.

Titelbild: Swiss Life Asset Managers